Reeperbahn Hamburg

Rotlicht und Prostituierte in Hamburg
Reeperbahn Hamburg

Reeperbahn Hamburg

Fällt der Begriff Reeperbahn, dann können die befragten Menschen noch so unterschiedlich sein – die Assoziationen rund um das Wort „Reeperbahn“ sind zumeist ziemlich gleich. Die Reeperbahn gehört natürlich zum Hamburger Kiez und bietet sicherlich auch das, was Ihnen unter Umständen als Erstes einfällt – nämlich Nachtleben, nackte Haut, Sex, Erotik und so weiter. Und dennoch lässt sich die Reeperbahn Hamburg oder besser gesagt der Stadtteil St. Pauli nicht ausschließlich auf Prostitution und Erotik reduzieren. Hier gibt es sehr viel mehr zu entdecken als nur „das Eine“!

Der Hamburger Kiez

Neben Altona ist St. Pauli wohl der bekannteste Hamburger Stadtteil – so könnte man zumindest meinen, wenn man Menschen außerhalb Hamburgs fragt. Seinen großen Bekanntheitsgrad hat St. Pauli wohl seinem Vergnügungsviertel – der Reeperbahn Hamburg zu verdanken. Und der Beiname „Die sündigste Meile der Welt“ kommt ganz sicher nicht von ungefähr. Außer der Reeperbahn zählen grob gesagt noch der Hamburger Berg, der Hans-Albers-Platz sowie die Große Freiheit zum Hamburger Kiez. Auch wenn viele Menschen denken, dass der Kiez beziehungsweise die Reeperbahn über Tag irgendwie „brach“ liegen – dem ist nicht so. Tagsüber geht es hier lediglich etwas ruhiger zu als nachts. Doch je später der Abend umso lebendiger wird es hier. Auffällige Leuchtreklamen scheinen ebenso um die Kunden zu buhlen wie beispielsweise die angesiedelten Pubs die regelmäßig mit Live-Musik locken. Auf dem Hamburger Kiez, der mit seinen bunten Lichtern und seiner Parallelwelt wie ein Magnet auf die Menschen wirkt, tummeln sich gleichermaßen Touristen wie Einheimische.

Schaut man sich diese bunte Welt an, dann ist es heutzutage nur schwer vorstellbar, dass es sich hierbei einst um einen Ort handelte, der in der Geschichte lediglich einen Platz für all jene Menschen bot, die nicht in der Stadt geduldet waren. Dazu gehörten beispielsweise Prostituierte in Hamburg, Handwerker oder auch Betriebe deren Arbeit mit einer Geruchs- und Lärmbelästigung für die übrige Bevölkerung einherging.

Musik – Untrennbar mit der Reeperbahn Hamburg verbunden

Doch die Hamburg Reeperbahn inklusive Umgebung ist eben nicht nur bekannt für Escort, Erotik, Sex und Leidenschaft – sondern auch dafür, dass hier Musikgeschichte geschrieben wurde. So geschehen in den 60er Jahren. Denn auf der „Großen Freiheit“, einer Seitenstraße der Reeperbahn, absolvierten die Beatles einer ihrer ersten Auftritte. Und zwar zu allererst im Club Indra, der zwar mittlerweile einige Male umgebaut wurde aber immer noch existiert. Außerdem waren sie im, auch heute noch existierenden, Kaiserkeller zu sehen und im Star Club. An den legendären Star Club erinnert heute leider nur noch eine Gedenktafel. An der Einmündung zur „Großen Freiheit“ wurden den „Fab Four“ mit dem Beatles-Platz ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt. Das Beatlemania Museum erinnerte zudem bis Ende Juni 2012 an den Werdegang der britischen Band.

Doch neben den legendären Beatles haben in diesem Stadtbezirk viele Bands schon Bühnenluft geschnuppert, lange bevor sie überhaupt kommerzielle Aufmerksamkeit erzielten. Dazu gehören beispielsweise: Bright Eyes, Die Toten Hosen, The Killers oder auch Mando Diao.

Hommage an die Reeperbahn

Selbst wenn viele Menschen es auch heute noch nicht wahrhaben wollen, die Reeperbahn Hamburg ist der Dreh-und Angelpunkt schlechthin – zumindest in S. Pauli. Dies wusste vor vielen Jahren selbst schon Hans Albers und ließ dies auch in einem Lied verlauten und darin heißt es so schön: “Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, ob du`n Mädel hast oder auch keins, amüsierst du dich, denn das findet sich, auf der Reeperbahn nachts um halb eins.“ Vielleicht sagen Sie sich – na ja, das ist ja nun auch schon irgendwie veraltet – mag sein, doch es gibt auch aktuelle Beispiele hierfür. Nehmen wir nur mal Udo Lindenberg und Jan Delay die in ihrer Hommage an die Reeperbahn jene Straße als „geile Meile“ besingen.

Doch der Reeperbahn und ihrem besonderen Flair wird nicht nur musikalisch gehuldigt. Selbst in vielen Filmen wie beispielsweise „Die Große Freiheit Nr.7“, „Der letzte Lude“ oder auch „St. Pauli Nacht“ mutiert die Reeperbahn Hamburg zu dem Schauplatz schlechthin.

Mächtig viel Theater auf der Reeperbahn Hamburg

Wer Theater und Musicals liebt, der kommt auf der sündigen Meile ebenfalls voll auf seine Kosten. Denn hier konnte man bisweilen so bekannte Musicals wie Mamma Mia, Sister Act oder Rocky – Fight from the heart genießen. Als Theaterliebhaber sollte man sich hingegen einen Besuch im Schmidt Theater oder Schmidts Tivoli nicht entgehen lassen. Direkt neben der Davidwache befindet sich zudem das älteste Theater in Deutschland – das St. Pauli Theater. Das Besondere an diesem Theater ist, dass nicht nur die äußere Fassade, sondern auch der Zuschauerraum unter Denkmalschutz steht.

Das Reeperbahn Festival – Ein echter Besuchermagnet

Sie lieben Konzerte und Kunst? Dann haben Sie eventuell auch schon vom Reeperbahn Festival gehört. Das mehrtägige Spektakel wurde 2006 ins Leben gerufen und lockt seitdem jährlich unzählige Besucher nach Hamburg. In kürzester Zeit wurde die Veranstaltung im hohen Norden zu einer der wichtigsten Veranstaltungen in Europa, wenn es um den Sektor Kreativ- und Musikwirtschaft geht. Neben dem Reeperbahn Festival Hamburg, welches immer Ende September stattfindet locken noch weitere Großveranstaltungen wie beispielsweise im Juli der ebenfalls jährlich stattfindende Schlagermove oder aber die Harley Days, die in jedem Jahr mit einer Fahrt über die Reeperbahn ein fulminantes Ende finden.

Striptease, Erotik und Burlesque gehören natürlich zur Reeperbahn

Nun ohne den gewissen Hauch an Erotik wäre die Reeperbahn wohl nicht so bekannt wie sie es heute ist. Schließlich ist der Erotikfaktor genau das, was die Reeperbahn von anderen Vergnügungsmeilen mit ihren Diskotheken und Bars unterscheidet. Etablierte Nachtclubs, wie beispielsweise das Dollhouse oder Susis Show Bar, sind weit über die Grenzen Hamburgs bekannt. Längst lassen hier nicht mehr nur die Damen ihre Hüllen fallen sondern, sehr zur Freude des weiblichen Publikums, auch die Männer.

Wer es fantasievoller und glamouröser mag, dessen Weg sollte zur Queen Calavera führen. Bei diesem Etablissement handelt es sich um die erste Burlesque-Bar in Deutschland überhaupt. In dieser besonderen Bar auf der Gerhardtstraße lassen die Damen im Rahmen einer Show mit viel Koketterie die Hüllen fallen.

Herbertstraße – Für all die Herren die mehr möchten

Wer als Mann eher auf der Suche nach Sex statt nach Erotik ist, der ist auf der Herbertstraße, einer Seitenstraße der Reeperbahn, gut aufgehoben. Am Beginn und am Ende der Straße befinden sich Sichtblenden. Minderjährige und auch Frauen bleibt der Zutritt zu der sogenannten Bordellstraße verwehrt. Ganz typisch für die Herbertstraße ist, dass die Hamburger Prostituierten hier in „Schaufenstern“ sitzen und so ihre Liebesdienste anbieten.

Sie sehen, die Reeperbahn Hamburg kommt zwar nicht ganz ohne Erotik aus, doch das Vergnügungsviertel in St. Pauli hat deutlich mehr zu bieten als nur den so bekannten Rotlichtcharakter.

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Image Author: Wusel007

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